Niebel fordert Verbot des Mohammed-Videos

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel fordert eine Verbot der Ausstrahlung des islamfeindlichen Mohammed-Videos in Deutschland.
22.09.2012 | epd

"So einen Film darf man nicht zeigen. Wir sollten nicht zusätzlich Öl ins Feuer gießen", sagte der FDP-Politiker der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Er sei zwar ein Freund der Meinungsfreiheit, wisse aber, dass diese Grenzen habe. "Derjenige, der sich in dieser Frage auf grenzenlose Meinungsfreiheit beruft, hat keine Ahnung, welche Konflikte dadurch noch provoziert werden können", so Niebel.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verurteilte Gewalt im Namen der Religion. "Die größte Beleidigung für eine Religion ist es, in ihrem Namen Gewalt auszuüben. Deswegen müssen wir uns gemeinsam gegen die islamistische Terrorideologie wehren: selbstbewusst und mit einem klaren Bekenntnis zu unseren freiheitlichen Werten", sagte Friedrich der "Bild"-Zeitung.

Kommentare

Liberaler Politiker glaubt nicht an die Meinungs- und Redefreiheit - die ja nicht nur ein ganz zentraler Bestandteil jeder Demokratie ist, sondern schon immer auch einen zentralen Bestandteil des menschlichen Seins überhaupt darstellt. "Maul halten" - das war DDR - das war Drittes Reich. Sowas müssen wir uns als Deutsche doch nun wirklich nicht mehr antun.

http://youtu.be/jCMi4ERw-d0

Am besten setzen Sie sich - trotz DDR-Vergangenheit - erst einmal mit dem Mohammed-Video und dem radikalen Islam auseinander. Denn Herr Niebel hat recht, ebenso Bundesinnenminister Friedrich, wenn sie ein Verbot des Mohammed-Videos fordern. Man muss ja nicht noch Öl ins Feuer gießen.

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