Linke-Politiker Bockhahn: Projekte gegen rechte Frauen notwendig
Auch wenn die meisten rechtsextremen Straftäter männlich seien, gebe es zahlreiche Frauen, die rechtsextreme Strukturen und Organisationen maßgeblich stützten. "Sie agieren im Hintergrund, organisieren Veranstaltungen für Familien und Kinder, verbreiten rechtsextremes Gedankengut", sagte Bockhahn in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
In einigen Regionen des Landes sei das Engagement von Eltern in Kindergarten- oder Schulbeiräten eher überschaubar. "In diese Nische wird gezielt eingedrungen, ohne über politische Ansichten zu sprechen." Als nette Mutter von nebenan gewönnen diese Frauen durch ihr soziales Engagement die Akzeptanz vor Ort. Auf dieser Basis würden sie dann in Gesprächen rechtsextreme Propaganda betreiben. "Das ist eine ganz bewusste Strategie", sagte Bockhahn. Dagegen müsse man vor Ort vorgehen.
"Momentan fördert die Bundesregierung keine Projekte zum Thema Frauen und Rechtsextremismus", kritisierte Bockhahn. Für die Bekämpfung von rechtsextremen Strukturen seien zwar Kommunen und Länder zuständig, doch gebe es beim Bundesfamilienministerium für diesen Bereich noch ein Budget von 24 Millionen Euro. Lokale Vereine und Initiativen könnten sich dort bewerben.


Kommentare
Nette linke Mutter ?
Anstatt mal wieder "Staatsknete" zu fordern, sollten sich die linken Frauen selber vor Ort in Schulen und Kindergärten engagieren und den "Rechten" Konkurrenz machen. Aber welche Frau von der Linken hat schon Familie oder gar Kinder .....
Ich persönlich kann mir keine von denen als "Nette Mutter von nebenan" vorstellen.
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