Angeklagter hält seine Todesschüsse für "Gottes Plan"

Fünf Monate nach den Todesschüssen auf den schwarzen Teenager Trayvon Martin empört der mutmaßliche Täter die Öffentlichkeit mit einer Aussage zu dem Fall. "Ich glaube, es war alles Gottes Plan", sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender Fox News.
20.07.2012 | dpa

Zwar erklärte der angeklagte George Zimmerman auch, es tue ihm leid, und er entschuldigte sich bei den Eltern des Opfers. Doch auf die Frage, ob er es bereue, dem unbewaffneten 17-Jährigen mit einer Pistole hinterhergegangen zu sein, sagte Zimmerman ohne zu zögern: "Nein, Sir."

Der Fall in Florida hatte für großes Aufsehen gesorgt. Vor allem weil die Polizei Zimmermans Behauptung, in Notwehr gehandelt zu haben, nicht hinterfragt hatte. Nach Protesten musste der Polizeichef des Ortes zurücktreten. Außerdem kam der Verdacht auf, dass Zimmerman - ein freiwilliger Wachmann - aus rassistischen Motiven gehandelt habe. Er selbst bestreitet das.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Sie können andere Beiträge mit [quote]-Tags zitieren.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisiertem Spam vorzubeugen.