UN rufen zum Schutz der Zivilisten bei Kämpfen in Syrien auf
Zugleich forderte UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos freien Zugang für Hilfsorganisationen in die Kampfgebiete. In einer am Sonntag in New York verbreiteten Erklärung verwies sie auf Schätzungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des Syrischen Roten Halbmondes, wonach in den vergangenen Tagen 200.000 Menschen allein aus der umkämpften Wirtschaftsmetropole Aleppo geflohen sind.
"Niemand weiß, wie viele Menschen an Orten gefangen sind, an denen die Kämpfe heute weitergehen", erklärte Amos. Sie forderte die Konfliktparteien auf, "Hilfsorganisationen sicheren Zugang zu erlauben, um dringend benötigte und lebensrettende Hilfe zu den Menschen zu bringen, die von den Kämpfen eingeschlossen sind".
Viele Flüchtlinge hätten Zuflucht in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden in sichereren Gegenden gesucht. "Sie brauchen dringend Lebensmittel, Matratzen, Decken, Hygieneartikel und Trinkwasser", so Amos weiter.


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