Islamische Organisation will Syrien rauswerfen
Die Organisation Islamischer Staaten (OIC) entscheidet an diesem Mittwoch in Mekka über eine mögliche Suspendierung der Mitgliedschaft Syriens. Nach dem Auftakt des zweitägigen Treffens in der saudischen Stadt Mekka am Dienstagabend wurde die Abstimmung über Syrien auf Mittwoch verschoben.
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Unter anderem forderte Tunesiens Präsident Moncef Marzoukii, dessen Land erst vor einem Jahr mit dem Arabischen Frühling den Weg zur Demokratie eingeschlagen hat, ein hartes Vorgehen gegen das Regime von Baschar al-Assad. "Nachdem die Region historische Revolutionen gegen Diktaturen erlebt hat, können wir als Araber und als deren Führer weitere Verstöße gegen Menschenrechte und Freiheiten nicht hinnehmen."
Der Antrag auf Suspendierung der Mitgliedschaft Syriens gilt als angenommen, wenn zwei Drittel der 57 Mitgliedsstaaten des OIC dafür stimmen. Bisher will lediglich der Iran, engster Verbündeter des Assad-Regimes, gegen den Antrag stimmen. Saudi-Arabien, das die Rebellen in Syrien unterstützt, dominiert jedoch die OIC. Eine Suspendierung Syriens in der Organisation würde das Regime in Damaskus weiter isolieren.


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