Winnenden-Aktionsbündnis: Opfer-Eltern sollten Hilfe zulassen

Nach der Bluttat an einer US-Grundschule hat das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden den Eltern der Opfer geraten, schnell Hilfe in Anspruch zu nehmen.
15.12.2012 | dpa

"Sie fallen in ein Riesenloch hinein. Das kommt ja aus heiterem Himmel, darauf kann man sich nicht vorbereiten", sagt Hardy Schober, der Vorsitzende des Bündnisses. Verwandte oder Notfallseelsorger könnten einem zur Seite stehen. "Man sollte die Hilfe auch zulassen. Denn die Traumatisierung holt einen immer wieder ein." Am 11. März 2009 hatte Tim K. in seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der Flucht nach Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Schober hatte bei dem Amoklauf seine Tochter verloren.

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