Amoklauf in Newtown: Placido Domingo den Tränen nahe

Placido Domingo ist ein ernster Mann. Auf die Bluttat in einer Grundschule von Newtown angesprochen, kann der Startenor seine Gefühle jedoch nur schwer zurückhalten.
16.12.2012 | von Steffen Trumpf | dpa

Placido Domingo (71) hat sich schockiert über den Amoklauf in einer Grundschule im amerikanischen Newtown gezeigt. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa am Rande der TV-Spendengala "Ein Herz für Kinder" war der Opernsänger sichtlich den Tränen nahe. "Unsere Gedanken sind während der Show bei den Betroffenen", sagte der 71-Jährige.

Domingo äußerte sich kritisch über das amerikanische Waffenrecht. "Warum erlauben sie in den USA, dass Waffen an jeden verkauft werden können? Das wird mir nicht begreiflich." Am Freitag hatte ein junger Mann in der Grundschule 26 Menschen, darunter 20 Kinder, umgebracht.

  "Wie kann man Menschen umbringen? Wie kann man vor allem Kinder umbringen?", fragte Domingo. Trotz der Bluttat sei es richtig, die Spendengala stattfinden zu lassen. "Wir müssen heute dennoch daran erinnern, wie wichtig es ist, Hunger und Krankheiten in der Welt zu bekämpfen - vor allem von Kindern."

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