Waffengegner: Amoklauf auch in Deutschland jederzeit wieder möglich
Ein Massaker wie in den USA am Freitag könne auch in Deutschland jederzeit wieder geschehen, teilte die Initiative am Sonntag in Stuttgart mit. Der Amoklauf zeige erneut, "dass das Risiko legaler Waffen nicht beherrschbar ist".
Der Todesschütze in Newtown habe unter anderem mit einer Pistole des Typs "Glock" getötet. Mit einer solchen Pistole habe im Jahr 2002 auch der Amokläufer von Erfurt 16 Menschen erschossen, sagte Sprecher Roman Grafe.
Er appellierte an das Bundesverfassungsgericht, endlich "über das lasche Waffengesetz zu entscheiden", bevor weitere Menschen mit den legalen Waffen von Sportschützen erschossen würden. Seine Initiative und zwei Hinterbliebene des Amoklaufs von Winnenden hatten nach eigenen Angaben im Juli eine Verfassungsbeschwerde gegen das Waffengesetz eingelegt.
Daraufhin hätten sie die Nachricht erhalten, dass der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts derzeit wegen der Euro-Entscheidung überlastet sei, man jedoch beabsichtige, noch im Jahr 2012 zu entscheiden, teilten die Waffengegner mit. Die drei Beschwerdeführer wollen ein Verbot tödlicher Schusswaffen für den Schießsport erreichen.


Kommentare
Verbot von Waffen...
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Wort zur Sache, ich als aktiver Sportschütze, bin entsetzt über
solcherlei Kaltblütigkeit des Amokläufers und distanziere mich energisch von solchem handeln!
Allerdings sollten meiner Meinung nach auch Waffengegner objektiv und fachlich kompetent argumentieren.
Wieviele Morde werden denn wirklich mit legalen Waffen verübt, ich habe das Gefühl es besteht überhaupt nicht das Interesse der Allgemeinheit mitzuteilen wo wirklich das Problem liegt!
Aber Stimmungsmache, Wählerstimmen und Unprofessionalität werden eben höher gewichtet als eine wirkliche Ursachenaufdeckung!
Denken die Menschen denn wirklich dass es dann solche Amokläufe nicht mehr gibt?
Glauben die Leute im Ernst dass es dann keine Waffen mehr gibt??
Wer eine Waffe nicht legal erwerben kann wird sie sich mit Sicherheit illegal besorgen...und dann??
Es würde dann mit Sicherheit der Schwazmarkt boomen und viele ehemals legale Waffen würden dann in die Dunkelheit der Illegalität abtauchen, also mir würde eher diese Vorstellung Unbehagen bereiten!
Mit freundlichen Grüßen!
Kleine Schritte machen...
Amokläufe, auch in Deutschland (zB. Winnenden) werden sehr wohl mit legalen Waffen verübt, besonders, weil sie in Privathäusern offenbar nicht sicher genug gelagert werden (können). Und das die Initiatoren der Kampagne bzw. die Angehörigen der Winnenden-Opfer erstmal ein komplettes Verbot fordern, heißt ja nicht, dass dieses dann letztendlich auch kommt. Aber man fordert natürlich erstmal das Extreme, um vielleicht auch eine Veränderung zu erreichen. Denn wo das "Problem" liegt oder die "Ursacheaufdeckung" bleiben Sie ebenfalls schuldig.
Grob zusammengefasst: Wenn der Zugang zu Waffen besteht und dadurch die Gefahr besteht, dass solche Taten passieren, dann sollte man eben dafür sorgen, dass die Waffen weniger verfügbar sind. Und dafür muss man dann schonmal Medienwirksam ein Verbot fordern!
Tja, die Leute waren in den
[Kommentar gelöscht. Bitte keine pauschalen Beleidigungen. Die Redaktion.]
Waffenverbot
Hallo,
ich bin für den Besitz von legalen Schusswaffen in Privathaushalten.
Den bei uns sind diese sicher verschlossen und es besteht keine übermäßige Gefahr für andere Personen. Ein Restrisiko ist natürlich, wie bei allen anderen Dingen auch, nicht auszuschließen. Aber in einer freien Gesellschaft darf der Waffenbesitz nicht für berechtigte Personen wie Sportschützen und Jäger eingeschränkt werden. Niemals ist die Waffe daran Schuld, wenn jemand durch diese ermordert wird. Uns sollte vielmehr das Thema beschäftigen, warum meist Jugendlich derart in solch einen "Mordwahn", wie bei den Amoklläufen, verfallen. Ich denke hier stimmt in der Gesallschaft etwas nicht. Sehen sie sich bitte einmal die Fernsehsendungen die Tagtäglich zu empfangen sind an. Mord und Todschlag überall fast zu jeder Sendezeit. Und das Bemerkenswerte ist dabei, das in den etlichen Filmen das töten von Menschen falsch dagestellt wird. z.B. der "Held" der Sendung lacht und verhöhnt seine Opfer, oder aber er geht nach dem Mord lachend anderen Aufgaben nach. Hier wird ein Zerrbild geschaffen, das mit den psychischen Belastungen einer echten Tötung nichts gemein hat. Sehen sie sich dazu einmal die Staatsorgane wie Polizei und Bundeswehr an, mit welchem schwerwiegenden Traume dieser Personbenkreis zu kämpfen hat, nachdem diese solch ein Erlebnis hatten, bzw. jemanden aus Notwehr im Einsatz töten mussten. Die falsche Wiedergabe von Tötungen in Filmen ist Meinung nach ein großes Problem! Der Besitz von legalen Waffen und Munition im Privathaushalten gehört ganz sicher nicht dazu! Wenn die Politik etwas gegen Waffen unternehmen möchte, dann sollten sie sich den wirklichen Problem der illegalen Waffen annehmen!!! Und nicht die am besten überprüftesten Bürger in diesem Land, die Legalwaffenbesitzer, verfolgen und als Narren und Idioten bezeichnen. Denn eine Zwangsenteignung egal mit welchen Mitteln, z.B. hohe Waffensteuer, lagerung in Schützenhäuser, verbot von Kauf von Munition und Pulver, bzw. eine Erwerb nur noch durch die Vereine, kann nicht hingenommen werden. Auch eine Wegnahme der legal erworbenen Waffen, hätte mit einer Rechtstaatlichkeit nichts mehr zu tuhen! Die Befürchtung an eine Totalüberwachte DDR 2 ist greifbar! Und für Freiheitliche Bürger nicht hinnehmbar!!! Vielen Dank und Gruß Kai- Uwe Conrad
Neuen Kommentar schreiben