EKD-Ratsvorsitzender Schneider: Jahr 2013 ist Chance zur Veränderung

Man müsse sich nicht mit dem Alltag und der Welt zufriedengeben, erklärte Schneider mit Blick auf die biblische Jahreslosung für das Jahr 2013.
30.12.2012 | epd

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat in seiner Neujahrsbotschaft zu gesellschaftlichem Aufbruch ermutigt. Man müsse sich nicht mit dem Alltag und der Welt zufriedengeben, erklärte Schneider mit Blick auf die biblische Jahreslosung für das Jahr 2013. Menschen könnten immer wieder neu aufbrechen und die Gegenwart verändern.

Die biblische Jahreslosung könne Menschen in Bewegung setzen, fügte Schneider hinzu, der auch Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland ist. Über das neue Jahr 2013 haben die deutschsprachigen Kirchen Europas ein Wort aus dem Neuen Testament gestellt: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir", heißt es im Brief an die Hebräer, Kapitel 13, Vers 14.

Schneider: "Uns im Loslassen üben"

In der Jahreslosung 2013 werde auch die Vergänglichkeit angesprochen, "auch unsere eigene Sterblichkeit", erklärte der EKD-Ratsvorsitzende. "Immer wieder neu müssen wir Abschied nehmen und uns im Loslassen üben. Häufig tut das weh." Dies sei auch der Fall, wenn Frieden und Versöhnung scheitere und "Unrecht und Gewalt scheinbar triumphieren".

Die Jahreslosung 2013 weise jedoch einen Weg, um die Gegenwart voller Hoffnung anzunehmen und zu gestalten, betonte Schneider. Durch Jesus Christus öffne sich die "irdische Gegenwart auf die Zukunft Gottes" hin. In der Nachfolge Jesu scheine "uns aus der zukünftigen Stadt Gottes ein warmes, wegweisendes Licht mitten in die Wirrnisse unserer Städte und unseres Lebens hinein".

Die Jahreslosungen werden von einer ökumenischen Arbeitsgruppe der Kirchen in Deutschland, der Schweiz und Österreich ausgewählt. Die Texte sollen den heutigen Menschen und seine Alltagssituation im Blick haben. Bis heute orientieren sich viele christlich geprägten Familien an diesen Losungen.

Kommentare

auch ohne Losungen!

Man bezeichnet jedes Los, das gezogen wird und man bezeichnet jede Lotterie auch als „Ausbeutung der Armen".

Warum jedes Jahr Losungsbücher kaufen, mit spezifisch ausgewählten Texten von einer Arbeitsgruppe, wo doch jedes einzelne Wort Gottes in der Bibel steht?

Jeder Mensch hat doch die Freiheit, selbst zu entscheiden, welches Bibelwort er lesen möchte!

Dass bereits heute das Los für das Jahr 2015 gezogen wurde, ist doch typisch für die gewünschte Geldmacherei. Diese Arbeitsgruppe braucht Vorlaufzeit um Losungsbüchlein, Kalender, Bücher, Poster, Bilder etc.... in Auftrag und in Druck zu geben! Um dann Geld zu scheffeln. Doch gewiss nicht für die Armen!

Es ist Zeit, für gesellschaften Aufbruch!
Schluss mit diesen Lotterien!
Bis hierher und keinen Schritt weiter mit dieser Geldliebe!

Kein Wort mehr!

Zitat Schneider: "Die biblische Jahreslosung könne Menschen in Bewegung setzen, fügte Schneider hinzu, der auch Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland ist."

Wirrnisse in der EKD - Wie kann man gleichzeitig Präsident, Generaldirektor oder Vorsitzender sein aber gleichzeitig derjenige der geführt wird? Sieht für einen Außenstehenden nach Planlosigkeit und Gesetzlosigkeit aus!

Für das Jahr 2013 wünsche ich der EKD, dass diese schnellstmöglich aus dieser Desorganisation herausfindet!

Losungen auf freien Fuß setzen......

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