Pfarrer beraten in Hannover über Zukunft ihres Berufes
Der 72. Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag wird sich bis 18. September mit dem Wandel des Berufsbildes beschäftigen, wie die Initiatoren mitteilten. Zum Tagungsmotto "Welche Pfarrerinnen und Pfarrer braucht das Land?" ist unter anderem ein Vortrag der Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle geplant.
In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer derzeit rund 24.000 aktive Pastoren, unter ihnen ein Drittel Frauen. Die Pfarrerschaft sehe sich jedoch einem akuten Nachwuchsmangel gegenüber. Die Zahl der Theologiestudierenden sei von mehr als 8.500 Anfang der 1990er Jahre auf bundesweit etwa 2.300 gesunken.
"Es dürfte kein zweites Fach geben, dass einen derartigen Aderlass hat hinnehmen müssen", sagte der Vorsitzende des Hannoverschen Pfarrvereins, Andreas Dreyer. In anderen Fachrichtungen sei die Zahl der Studierenden im gleichen Zeitraum angestiegen. Als Ursachen nannte Dreyer den Abbau von Pfarrstellen in den Landeskirchen, die Arbeitsverdichtung, die fortschreitende Säkularisierung in der Gesellschaft und Unsicherheiten bei der zukünftigen Kirchenfinanzierung.
Ab 2015 werde sich die Situation als Pfarrermangel bemerkbar machen, hieß es. Erstmals seit 1907 tagt der 120 Jahre alte Verband mit heute rund 21.000 Mitgliedern wieder in Hannover, wo auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihren Sitz hat. Die katholische Kirche beschäftigt in Deutschland mehr als 14.000 Pfarrer.


Kommentare
Blutegel ansetzen - Jetzt!
Aderlass im Fach Theologie???
Vielleicht liegt es gar nicht am Abbau der Pfarrstellen oder an der Säkularisierung in der Gesellschaft oder an den Unsicherheiten der Kirchenfinanzierung.
Vielleicht liegt es einfach an den Inhalten dieses Fachs?
Äh! Blut ist immer noch der dominante Lebenssaft und muss besonders kontrolliert werden, zwecks den Überlebenschancen.
Deshalb sollte zunächst mal analysiert werden was denn nun genau in diesem Fach Theologie so alles unterrichtet wird? Welche Änderungen gab es in den vergangenen Jahren? Welche neue Lehrbücher wurden eingeführt? Wird mit der Bibel gearbeitet oder nur noch mit Märchenbüchern?
Das Tagesmotto sollte eigentlich lauten:
"Blut eines Aderlassmännchens oder geht es im Fach Theologie um Jesu Blut?"
Das nächste Tagesmotto könnte lauten:
Welches "Blut" braucht das Land?
Aderlass ist nur bei schlechtem Blut (in der Heilkunde) üblich, meistens mit Blutegel, die angeblich das schlechte Blut raussaugen und gleichzeitig entkrampfend wirken!
Ich persönlich würde in solchen "prekären" Berufen zuerst mal das Blut kontrollieren, um genau zu wissen, was eigentlich los ist! Mit Mutmaßungen kommt man nicht sehr weit.
Die Kontrolle des großen Blutbildes sollte ein Ritual werden, so ähnlich wie eine Gebetsformel, das Vater unser, oder das Glaubensbekenntis zum Beispiel.
Die Zahl der
Die Zahl der Theologiestudierenden sei von mehr als 8.500 Anfang der 1990er Jahre auf bundesweit etwa 2.300 gesunken.
[ ] Als Ursachen nannte Dreyer den Abbau von Pfarrstellen in den Landeskirchen, die Arbeitsverdichtung, die fortschreitende Säkularisierung in der Gesellschaft und Unsicherheiten bei der zukünftigen Kirchenfinanzierung.
Eine der wichtigsten Ursachen wird natürlich wieder verschwiegen: Nämlich dass ein Theologiestudium nicht in Frage kommt, weil der christliche Glaube für einen gebildeten jungen Menschen einfach nicht mehr glaubhaft ist.
DIE NEUE ÜBERHEBLICHKEIT
"Gott ist nicht mehr glaubhaft".
Äh! Prinzipiell ist ihm alles zuzutrauen!
Outsourcing
Outsourcing bzw. Auslagerung bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen.
Zuerst wurde die komplette Jugendarbeit ausgelagert, ich denke hier z. B. an das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw). Die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg
arbeitet selbstständig im Auftrag der
Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
So! Und nun beginnt das große Zittern, weil sich niemand mehr an die Regeln und an das Bekenntnis hält.
Da hilft nur eins: Das outsourcing wieder rückgängig machen und: Zurück zur "in-house-solution"
Viele Köche verderben den Brei. Das hat zwischenzeitlich jeder bemerkt. Die evangelischen Landeskirchen sollen deshalb wieder selber den Kochlöffel schwingen!
Die Landeskirchen XY sollten beschliessen sich die Mütze des Chefkochs wieder auf das eigene Haupt zu setzen...."
In Deutschland wird mit dem Begriff Outsourcing oft die Auslagerung von Arbeitsplätzen in kostengünstigere (weil häufig nicht tarifgebundene) Tochtergesellschaften verstanden.
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